Leistungen

Zur Abklärung Ihrer Beschwerden biete ich das gesamte Spektrum der modernen Diagnostik und Therapie der Hals,- Nasen- und Ohrenheilkunde an.

Ohren

Wenn Sie unter Schmerzen und Juckreiz am Ohr oder einem dumpfem Höreindruck leiden, ist eine Untersuchung Ihrer Gehörgänge mit einem Ohrmikroskop unerlässlich. Nicht selten findet sich als Auslöser der Beschwerden ein harmloser Ohrenschmalzpfropf, den ich schnell entfernen kann. Sollte ich eine entzündliche Veränderung finden, leite ich eine lokale Behandlung ein und begleite Sie bis zum Abklingen der Beschwerden.

Bei Ohrenschmerzen muss auch an eine Mittelohrentzündung gedacht werden. Zur näheren Abklärung und Behandlung ist eine zeitnahe mikroskopische Untersuchung der Ohren und eventuell eine Hörprüfung sinnvoll.

Wenn nach einem Unfall mit einem Schlag auf das Ohr oder nach einem Knalltrauma das Hörvermögen des Ohres eingeschränkt ist, kann das Trommelfell verletzt sein. Zur Abklärung dieser Verletzung führe ich eine ohrmikroskopische Untersuchung sowie eine Hörprüfung durch.

Hörstörungen können durch krankhafte Prozesse im Gehörgang und im Mittelohr (Schallleitungsschwerhörigkeit) ausgelöst werden. Aber auch das Innenohr (Schallempfindungsschwerhörigkeit) kann betroffen sein.

Nach einer mikroskopischen Untersuchung Ihrer Ohren können in meiner Praxis alle erforderlichen subjektiven (Ton- und Sprachaudiometrie) und objektiven Testverfahren (Otoakustische Emissionen, Tympanometrie und Hirnstammaudiometrie) durchgeführt werden, um die Ursache der Hörstörung eingrenzen und eine für Sie individuell bestmögliche Behandlung einleiten zu können.

Ich kann Sie nach den Untersuchungen auch darüber beraten, ob Sie eventuell von der Versorgung mit einem Hörgerät profitieren.

Auch das Sprachverstehen mit bereits vorhandenen Hörgeräten kann überprüft werden.

Ein ausreichendes Hörvermögen ist für die Sprachentwicklung von Kindern elementar. In Deutschland wird daher in den ersten Lebenstagen nach der Geburt bei allen Neugeborenen ein objektiver Hörtest (Otoakustische Emissionen) zur Kontrolle des Hörvermögens durchgeführt. Das geschieht üblicherweise bereits in der Geburts- oder Kinderklinik. Falls dieser Test nicht erfolgen kann oder auffällig ist, sollte er zeitnah beim HNO-Arzt wiederholt werden.

In unserer Praxis bieten wir ein solches Neugeborenen-Hörscreening an. Glücklicherweise ist diese Kontroll-Untersuchung in aller Regel unauffällig. Sollte sich dennoch weiter ein auffälliges Ergebnis bei der Hörprüfung ergeben, berate ich Sie gerne zum weiteren Vorgehen und leite eine tiefergehende Abklärung in der pädaudiologischen Spezialambulanz einer der großen HNO-Kliniken ein.

Ein sehr häufiger Grund für Hörstörungen im Kindesalter ist Flüssigkeit hinter den Trommelfellen im Mittelohr (Paukenerguss). Ist die Hörstörung ausgeprägt, kann bei Ihrem Kind im ungünstigsten Fall eine Sprachentwicklungsverzögerung eintreten.

Schon bei Säuglingen und Kleinkindern kann mit objektiven Testverfahren (Otoakustische Emissionen und Tympanometrie) eine ausreichende Aussage hinsichtlich ihres Hörvermögens getroffen werden. Ab dem Kindergartenalter kann in aller Regel eine Hörprüfung mit definierten Frequenzen (Tonaudiometrie) durchgeführt werden.

Ein plötzlicher Hörverlust oder ein Tinnitus sollte durch eine HNO-ärztliche Untersuchung abgeklärt werden. In meiner Praxis stehen verschiedene subjektive und objektive Hörtests dazu zur Verfügung: Tonaudiometrie, otoakustische Emissionen, Tympanometrie und Hirnstammaudiometrie.

Die Ursachen von Schwindel sind vielfältig und für die Abklärung des Auslösers ist meist die Untersuchung durch verschieden Fachärzte nötig. Da das Gleichgewichtsorgan im Innenohr bei vielen Schwindelarten eine wichtige Rolle spielt, ist die HNO-ärztliche Abklärung zur Einordnung der Schwindelart unerlässlich. Neben der Erhebung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung wird die Funktion des Gleichgewichtsorgans in meiner Praxis mit den hierzu erforderlichen Untersuchungsmethoden abgeklärt.

Ist die Ursache des Schwindels gefunden, kann eine passende Therapie eingeleitet werden. Sollte sich bei den Untersuchungen herausstellen, dass der Auslöser des Schwindels nicht im HNO-Fachgebiet liegt, überweise ich Sie zu den fachärztlichen Kollegen zur weiteren Abklärung.

Nase

Frei durch die Nase atmen zu können ist wichtig für unsere Lebensqualität. Die Nase befeuchtet, reinigt und erwärmt die Luft, die wir einatmen. Ist die Atmung durch die Nase beeinträchtigt, führt dies in der Regel zu unterschiedlichen Problemen in unserem Alltag und reduzierter Leistungsfähigkeit.

Neben einer Untersuchung der vorderen Nasenabschnitte (anteriore Rhinoskopie) biete ich eine Untersuchung der hinteren Nasenabschnitte mit einem speziellen Untersuchungsinstrument (Endoskop) an. Hiermit lassen sich meist die Auslöser des reduzierten Luftflusses durch die Nase wie eine verkrümmte Nasenscheidewand oder geschwollene Nasenschleimhäute nachweisen und im Anschluss gezielt behandeln.

Akute oder chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen verursachen unangenehme Beschwerden wie Verschleimung der Nase mit Sekretabfluss über den Rachen oder Druckschmerz an Wangen und Stirn.  

Neben der Untersuchung der Nase mit speziellen Untersuchungsinstrumenten (Endoskopen) führe ich Ultraschalluntersuchungen (Sonographie) zur Beurteilung der Nasennebenhöhlen durch. Anschließend kann ich Sie zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten, oder auch, ob weitere Untersuchungen wie beispielweise eine Computertomographie zur Abklärung der Beschwerden notwendig sind.

Riechstörungen treten häufig nach Infekten oder im Rahmen von chronischen Entzündungsprozessen auf. Es gibt aber auch andere Ursachen als Auslöser für eine Riechminderung oder einen Riechverlust. Neben der Untersuchung der Nase mit speziellen Untersuchungsinstrumenten (Endoskopen) kann das Riechvermögen mit einem Riechtest erfasst werden. Anschließend kann ich Sie zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten, oder auch, ob weitere Untersuchungen wie beispielweise eine Kernspintomographie (MRT) zur Abklärung der Beschwerden notwendig sind.

Hals

Ursächlich für neu aufgetretene (akute) Schmerzen im Hals sind in aller Regel virale oder bakterielle Erreger. Jeder kennt die akute eitrige Mandelentzündung (Tonsillitis) als Ursache für starke Halsschmerzen und ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Aber auch Tumorerkrankungen können nach einiger Zeit zu Schmerzen führen. Eine HNO-ärztliche Untersuchung ist daher wichtig, um die Beschwerden richtig einordnen zu können. Neben einer Untersuchung der Mundhöhle führe ich eine Untersuchung des Schlundes mit Hilfe eines speziellen Untersuchungsinstrumentes (Endoskop) durch. Außerdem kann ein Abstrich der entzündeten Schleimhaut zur Ermittlung des auslösenden Erregers notwendig sein.

Besteht Heiserkeit länger als drei bis vier Wochen, sollte sie durch einen HNO-Arzt untersucht werden. Mit einem speziellen Untersuchungsinstrument (Laryngoskop) können der Kehlkopf und der Stimmbänder untersucht werden (Laryngoskopie). Damit ist es möglich, krankhafte Prozesse sowie gut- oder bösartige Veränderungen des Kehlkopfes frühzeitig zu erkennen.

Falls Sie sich einer Schilddrüsenoperation unterziehen müssen, sollte die Funktion der Stimmbänder vor und nach dem Eingriff überprüft werden.

Neu aufgetretene Schwellungen am Hals sollten HNO-Ärztlich abgeklärt werden. Neben Schwellungen der Speicheldrüsen sind oft Lymphknoten vergrößert und schmerzhaft. Die Halsweichteile wie Lymphknoten, die Schilddrüse und die Speicheldrüsen lassen sich hervorragend mit der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) beurteilen. Die Untersuchung ist schnell durchführbar und ohne Belastung für den Patienten möglich. Ich setze die Ultraschalluntersuchung regelmäßig zur Abklärung von Schwellungen am Hals, von Schluckbeschwerden und im Rahmen der Vor- und Nachsorge von bösartigen Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich ein.

Etwa 15.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland neu an einem bösartigen Schleimhauttumor im Kopf-Hals-Bereich. Neben den Hauptrisikofaktoren von langjährigem Rauchen und Alkoholkonsum spielt die Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) für das Auftreten der Erkrankung eine immer größere Rolle.

Zur Früherkennung einer möglichen Tumorerkrankung im Kopf-Hals-Bereich führe ich neben einer Endoskopie der Nase und des Kehlkopfes eine Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile durch.

Auch Patienten mit bereits abgeschlossener Tumortherapie können gerne regelmäßig zur Tumornachsorgeuntersuchung in meine Praxis kommen.

Schnarchen und Schlafstörungen

Schnarchen (Rhonchopathie) ist ein häufiges Problem, das die Schlafqualität des Patienten beeinträchtigen kann. Meist stört Schnarchen aber insbesondere den Bettpartner.

Neben den störenden Schnarchgeräuschen können im Schlaf allerdings auch Atemaussetzer auftreten (Schlafapnoe). Diese sind nicht nur störend, sondern können sich zu einem Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.

Eine Abgrenzung zwischen „störendem“ und „gefährlichem“ Schnarchen ist daher wichtig. Die Abklärung erfolgt durch eine Messung (kardiorespiratorische Polygraphie) mit einem kleinen Gerät, das Sie während einer Nacht im Schlaf tragen. Mit dieser Untersuchung können wir abklären unter welcher Art des Schnarchens Sie leiden. Die Behandlung leitet sich aus dem Ergebnis dieser Untersuchung ab. Gerne berate ich Sie im Anschluss an die Untersuchung über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten.

Schnarchen und Atemaussetzer bei Kindern

Schnarcht Ihr Kind nicht nur, sondern leidet zusätzlich unter Atemaussetzern, schwitzt nachts stark oder schläft es mit überstrecktem Kopf, sind Atemaussetzer während des Schlafes (kindliche Schlafapnoe) eine mögliche Ursache. Dafür verantwortlich sind in aller Regel eine Vergrößerte Rachenmandel (Adenoide) und vergrößerte Gaumenmandeln (Tonsillenhyperplasie). Nach einer HNO-ärztlichen Untersuchung Ihres Kindes zur Abklärung der Beschwerden kann ich Sie über die vermutete Ursache und die Behandlungsmöglichkeiten beraten.

Allergie

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an allergischen Krankheitsbildern wie dem Heuschnupfen. Häufig sind mit einer Allergie eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und eine verminderte Leistungsfähigkeit im Alltag und im Beruf verbunden. Die Betroffenen müssen meist regelmäßig Medikamente anwenden oder einnehmen. Auch besteht das Risiko ein allergisches Asthma zu entwickeln.

Untersuchungen

Um Ihnen hier helfen zu können, fragen wir in einem ersten Schritt ausführlich nach Ihren Beschwerden. Wann treten Ihre Beschwerden auf? Welcher Auslöser kommt für Ihre Beschwerden in Frage? Welche Beschwerden bestehen? Wie stark sind die Beschwerden ausgeprägt? Im Anschluss führen wir einen Prick-Test an der Haut eines Unterarmes durch, um zu prüfen, gegen welche Substanzen Sie sensibilisiert sind. Abschließend erfolgt in der Regel eine Blutentnahme zur Bestimmung allergiespezifischer Proteine (Antikörper) in Ihrem Blut. Bei Bedarf können weitere Untersuchungen wie Provokationstests ergänzt werden.

Behandlung

Allergien lassen sich meist gut behandeln. Wenn die Ergebnisse aller Untersuchungen vorliegen, berate ich Sie gerne ausführlich über Ihre individuellen Behandlungsoptionen.

Neben einer rein symptomatischen Therapie zur Verbesserung Ihrer Beschwerden ist vor allem eine Hyposensibilisierung (spezifische Allergieimmuntherapie) die Behandlungsmethode der ersten Wahl. Diese Behandlung setzt an der Ursache der Allergie an und führt in aller Regel zu einer nachhaltigen Besserung Ihrer Beschwerden. Die Hyposensibilisierung senkt außerdem das Risikos für das Auftreten von allergischem Asthma und die Beschwerden durch Kreuzallergien gegen Nahrungsmittel wie Äpfel, Karotten oder Steinobst können sich verbessern.

Gemeinsam mit Ihnen erstelle ich für Sie den bestmögliche Behandlungsplan, um Ihre Allergiebeschwerden wirksam zu kontrollieren und damit Ihre Lebensqualität und Ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

Allergien bei Kindern

Allergien können auch schon Ihr Kind betreffen, insbesondere dann, wenn Sie selbst oder der andere Elternteil an einer Allergie leidet. Eine Allergie kann einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit Ihres Kindes beispielsweise in der Schule oder beim Sport haben. Neben den üblichen Symptomen wie Niesattacken, Fließschnupfen oder Augenjucken kann im Verlauf einer Allergie auch ein allergisches Asthma auftreten. Mit einer Hyposensibilisierung lassen sich sie die allergischen Beschwerden in aller Regel gut lindern und auch das Auftreten eines allergischen Asthmas gerade im Kindesalter gut verhindern. Umso wichtiger ist es, eine Allergie frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Sowohl die Untersuchung als auch die Behandlung Ihres Kindes ist in unserer Praxis ab einem Alter von 5 – 6 Jahren möglich.

Sprechzeiten

Mo – Fr:  08:30 – 12:00 Uhr
Mo: 16:00 – 18:00 Uhr
Mi: 13:00 – 14:30 Uhr
Do: 16:00 – 18:00 Uhr

HNO-Praxis
Dr. med. Martin Holzer

Adolf-Rebl-Straße 38
85276 Pfaffenhofen